41. Julia the Surfer 🏄🏽‍♀️ woman




 Oh ja, ich stand meine erste Welle 🌊 was für eine Aufregung und mein Gott ist es anstrengend! Und mein Gott, macht das Spaß! 

Und beim zweiten Mal stand ich bereits mehrmals so viele richtig gute größere Wellen 🌊 ein traumhaftes Gefühl ☺️ Meine Lehrer, Yo und Hachime, sahen gleich nach meinen ersten Versuchen im Wasser, dass ich es schaffen kann, richtig sicher und lange auf dem Brett zu stehen. In meiner zweiten Surfenstunde, die ich mit Hachime hatte, glaubte dieser so sehr an mich und brachte mich dazu noch fester an mich zu glauben. An meine Fähigkeiten. Was für eine wichtige Lektion! Ich konnte über mich hinauswachsen. Vielen Dank für die großartige Erfahrung. Und beim zweiten Mal Surfen, schien auch die Sonne ☀️ Dann wurde es ganz schön warm im Neoprenanzug 😎 Doch wenn ich länger im Wasser bleibe, 1,5 -2 Stunden ist eine Lektion lang (oder besser gesagt kurz, denn ich wollte gar nicht mehr aufhören) ist das auch nötig. Beim ersten Mal waren die Wellen sehr klein, gut für Anfänger? Ne, denn es ist schwieriger auf kleinen Wellen zu stehen, da die Kraft der Welle fehlt. Doch nach ein paar mal Übung, geschah das Unglaubliche, ich surfte wirklich. Dank meines geduldigen Lehrers und trotz meiner Aufregung. Danke Hachime! Und das Beste ist, ich werde es wieder und wieder üben, bis ich es auch ohne meinen Lehrer kann. Dann habe ich noch einen Grund mehr zum Meer zu fahren gleich in der Nähe meines Lieblingsorts Kamakura, in Kishgoe, befindet sich die Surfschule meines Vertrauen. Sakura Surf & Sports https://sakura-surf.jp/ 

Hier, im Schutz einer kleinen Bucht, sind die Wellen besonders freundlich zu den Anfängern 🙏 und es ist ein fast leerer Strand. Genau die richtigen Voraussetzungen für mein neues Hobby. 

Übrigens war das Aufwärmen für mich bereits nach dem wirklich umständlichen Anziehen meines Neoprenanzuges erledigt… leider war der erste ein wenig zu eng 😆 und der zweite passte zwar besser, doch dieser war nass und klebte an meiner Haut… uff! Doch das Ergebnis zählt ☺️ Am Ende stand ich angezogen auf meinem Brett und schrie laut: "Tateta!", "Ich stehe!".

Aber ganz von vorn: Erstmal mit dem Brettern unterm Arm zum Strand laufen, dann Aufwärmen am Strand. Wir haben uns ein paar Minuten gedehnt. Es folgte die Theorie und Trockenübungen auf dem Brett: 1. Bäuchlings auf das Brett legen und mit den Armen kraulen. 2. Die Füße aufstellen, 3. Die Hände in Brusthöhe auf das Brett legen. 4. Das Brett mit den Händen kräftig in das Wasser bzw. in den Sand stemmen, dabei bleiben die Knie noch auf dem Brett, währenddessen der Oberkörper nach oben kommt. 5. Zuerst das linke Bein, dann das recht im 45° Winkel auf das Brett stellen. 6. Zu guter Letzt die Augen geradeaus, zum Strand schauen und nicht nach unten auf das Brett, dann fällt man nämlich eher um UND aufstehen! Mit gestreckten Händen und fetten Grinsen im Gesicht 😬 bis zum Ende der Welle auf dieser surfen. So zumindest die Theorie. Dabei habe ich gelernt, alles ganz ruhig und konzentriert auszuführen. Dafür braucht man Kraft 💪🏽 (und zum Glück habe ich welche ☺️) Ich sah meinem Lehrer zu, wie er ganz relaxt aufstand, die Füße auf das Brett stellte und sich aufrichtete, grazil und anmutig. Er beobachtete meine ersten Versuche und sagte nur immer wieder, "Relax and feel the power of the wave. You can do it, I trust in you." ("Relax und fühle die Kraft der Welle. Du kannst das, ich glaube an dich.") Okay, Hachime ( er ist erst 27 Jahre, was kann der schon wissen 🤷‍♀️) glaubte an mich und nun musste ich "nur" noch tief durchatmen und meine Bewegungen fließen lassen. Das Ergebnis war genial. Ich stand und stand jedes Mal etwas länger. Bis ich die letzten Wellen bis zum Strand surfen konnte. Was für ein Gefühl, unbeschreiblich schön. Ich empfand tatsächlich so, als schob mich die Welle an und gab mir genug Kraft um auf dem Brett zu stehen 🏄 Danke nochmals, Hachime 🙏



Kommentare

  1. Julia, du machst das toll. Mit Vertrauen und einer Portion Leichtigkeit kannst Du alles schaffen!

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